Wir sind
das Technische Hilfswerk

 

T wie Technik - H wie Hilfe - W wie weltweit. Sicher ist Ihnen das THW ein Begriff, ob aus dem Fernsehen, aus der Zeitung oder vom Ortsverband ganz in Ihrer Nähe. Wir helfen - ob bei Eisenbahnunglücken, bei Hochwassern, zum Beispiel an Oder und Rhein, und bei den unterschiedlichsten Unglücksfällen im Inland, wo kompetente Hilfe gebraucht wird. Doch auch im Ausland sind die Helferinnen und Helfer gefragt, ob als "Water-People" bei der Trinkwasseraufbereitung in Ostafrika, beim Aufbau von Flüchtlingslagern oder mit Soforthilfe zur Rettung Verschütteter nach Erdbeben, wie zum Beispiel 1999 in der Türkei und in Taiwan. Seit fast zehn Jahren gibt es Einsätze des THW beim Wiederaufbau in Bosnien-Herzegowina und jetzt auch im Kosovo. Die Männer und Frauen mit den blauen Autos sind ein Garant für effektive Hilfe.

Das Technische Hilfswerk ist eine Bundesanstalt, die dem Bundesinnenministerium untersteht. In 668 Ortsverbänden engagieren sich bundesweit über 65.000 ehrenamtlich tätige Helferinnen und Helfer im Bereich des Zivil- und Katastrophenschutzes - und das schon seit 1950.

Wir helfen ...

immer dann, wenn unser Können und die technisch hochwertige Ausstattung benötigt werden, um die Folgen von Katastrophen, größeren Schadensereignissen oder schweren Unfällen zu bewältigen. Im Rahmen seiner überörtlichen Einsatzstruktur unterstützt das Technische Hilfswerk die lokalen Kräfte anderer Hilfeleistungsorganisationen und von Behörden in vielfältiger Weise.
Seit 1963 setzen Bundesregierung, Europäische Union (EU) und UNO-Flüchtlingskommissar (UNHCR) das THW im Ausland ein, wenn es darum geht, die Not der Menschen nach Erdbeben und Überflutungen oder bei Trockenheit und nach Kriegen zu lindern.

Unsere Hauptaufgabe...

ist die Technische Hilfe. Mit Technik und Verstand retten wir Menschen und Tiere aus Gefahrenlagen und bergen bedrohte Sachwerte. Wir überbrücken vorübergehend ausgefallene Versorgungseinrichtungen, leisten Räumarbeiten und richten Wege und Übergänge her.

Der "Technische Zug" ist die Basiseinheit eines jeden Ortsverbandes. Er umfasst einen Führungstrupp, zwei Bergungsgruppen und mindestens eine Fachgruppe. Neben den beiden Bergungsgruppen gibt es verschiedene Fachgruppen für unterschiedliche technische Aufgaben:

Die Fachgruppe Infrastruktur ermöglicht weitgehend die Versorgung mit Strom und Wasser und stellt auch die Abwasserentsorgung sicher.

Mit Hilfe von schwerem Gerät arbeitet die Fachgruppe Räumen bei der "schweren" Bergung und der Räumung zusammen mit den Bergungsgruppen. Die Fachgruppe Wassergefahren rettet mit Booten Menschen und Tiere, versorgt die Bevölkerung überfluteter Gebiete und unterstützt Damm- und Deichsicherungsarbeiten.

Die Fachgruppe Ortung spürt Verschüttete auf, damit diese gerettet werden. Mit Hunden, elektronischem Gerät und Fachwissen sucht sie Leben unter Trümmern.

Als "mobiles Elektrizitätswerk" liefert die Fachgruppe Elektroversorgung Strom mit Aggregaten bis 175 kVA und repariert notfalls Versorgungsanlagen.

Bei Überflutungen von Gebäuden und Anlagen hilft die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen.

Die Fachgruppe Trinkwasserversorgung bereitet Wasser auf und fördert, lagert und transportiert es.

Die Fachgruppe Brückenbau des THW errichtet Übergänge und Brücken.

Ist bei einem Unglück ein Ölschaden größeren Ausmaßes entstanden, kommt die Fachgruppe Ölschaden zum Einsatz.

Zur Führung vieler THW-Einheiten im Einsatz dient die Fachgruppe Führung/Kommunikation.

Die Helferinnen und Helfer der Fachgruppe Logistik sind zuständig für Materialerhaltung und Beschaffung sowie für
die Versorgung der Helfer.

Weiterhin gibt es die Schnelleinsatz-Einheit für Bergungseinsätze im Ausland (SEEBA), deren Helferinnen und Helfer hochspezialisiert und binnen weniger Stunden per Lufttransport weltweit eingesetzt werden.

THW Homepage

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